Versicherungen in der Schweiz

Obligatorische Versicherungen

Die obligatorische Versicherung in der Schweiz umfasst: Kranken-, Unfall-, Auto- und Sozialversicherung.

 

Krankenversicherung

Die Krankenversicherung ist für alle in der Schweiz lebenden Personen obligatorisch. Ausländerinnen und Ausländer müssen sich innerhalb von drei Monaten nach ihrer Ankunft in der Schweiz krankenversichern.

Die Zusatzversicherung „Private Zusatzversicherung“ bietet die Wahl zwischen halbprivaten (Zweierzimmer), halbprivaten und vollprivaten (Einzelzimmer) Spitalbehandlungen und umfasst auch die Deckung von Zusatzbehandlungen, die nicht in der Grundversicherung enthalten sind. Zudem können Sie einen Selbstbehalt (Franchise) von CHF 300 – 2’500 pro Jahr wählen, welche die monatliche Prämie reduziert.

 

Unfallversicherung

Alle Mitarbeitenden sind durch eine Unfallversicherung versichert, die vom Arbeitgeber gesetzlich vorgeschrieben ist. Sollten Familienmitglieder nicht beschäftigt sein, müssen sie separat durch eine Privatversicherung abgedeckt werden.

 

Die Sozialversicherung

Die Schweizer Sozialversicherung basiert auf dem 3-Säulen-System.

Die erste und zweite Säule sind obligatorisch und vom Arbeitgeber zu organisieren, sofern Sie nicht selbständig erwerbstätig sind. Die erste Säule stellt die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und die Invalidenversicherung (IV) dar. Sie ist der Grundbestandteil des Versicherungssystems und ist für alle Personen, die in der Schweiz wohnen und arbeiten, obligatorisch.

Die zweite Säule stellt die berufliche Vorsorge dar. Sie ist obligatorisch für alle in der Schweiz Erwerbstätigen mit einem Jahreseinkommen von mindestens CHF 21’150. Die berufliche Vorsorge wird von den Pensionskassen betrieben, welche alle sehr unterschiedlich organisiert sind.

Die dritte Säule ist eine private und damit freiwillige Vorsorge. Die Beiträge sind bis zu einem bestimmten Betrag steuerlich abzugsfähig. Diese Zahlen variieren jedes Jahr leicht.